Gold vs Immobilien

Viele Anleger fühlen sich den aktuellen Niedrigzinsen hilflos ausgeliefert. Sie fragen sich, wo sie ihre Ersparnisse anlegen sollen, wenn es keine oder nur noch mickrige Zinsen gibt. Die niedrigen Zinsen und die kontinuierlich steigende Angst vor Geldentwertung sind Gründe, warum immer mehr Anleger überlegen, in Immobilien oder in Gold zu investieren. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Gold vs Immobilien.

Entwicklung des Goldpreises

Physisches Gold hat sich in der Vergangenheit wiederholt als klassische Krisenwährung erwiesen. Mehren sich die Unsicherheiten an den Finanzmärkten, steigt der Goldpreis. Entspannt sich die Situation an den Märkten, fällt der Goldpreis meistens wieder.

Vorteile von Gold

Verfügbarkeit

Physisches Gold bietet den Vorteil, dass es einfach und schnell verkauft werden kann. Der Verkauf einer Immobilie ist mit wesentlich höherem Aufwand verbunden und dauert deutlich länger. In Gold zu investieren ist zudem weniger risikoreich als in eine Immobilie. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein kleiner Betrag in Gold investiert werden kann, um hochwertigen Goldschmuck, Goldmünzen oder Goldbarren zu kaufen. Dadurch ist es möglich, Ersparnisse flexibel anzulegen. Bei Bedarf kann Gold schnell und einfach wieder verkauft werden. Bei der Investition in einer Immobilie besteht ein sogenanntes Klumpenrisiko. Der Begriff Klumpenrisiko bedeutet, dass der überwiegende Anteil der Ersparnisse in ein Asset investiert wird. Bei einer Investition in einer Immobilie wird immer der größte Teil der Liquidität beansprucht.

Mobilität

Gold bietet den Vorteil, dass es überall hin mitgenommen und weltweit verkauft werden kann. Relevante Adressen für den Goldverkauf sind professionelle Goldhändler, Geldinstitute und Banken.

Goldkauf am Beispiel Köln

Anonymer Goldkauf in Köln

Gold bietet Anlegern zudem den Vorteil, dass sie anonym investieren können (anonymes Tafelgeschäft). Aktuell gilt hierzulande eine Obergrenze von 1.999,99 Euro. Gold kann bar bezahlt werden, der Käufer muss keinen Ausweis vorlegen. Die Investition kann deshalb geheim gehalten werden und ist vor staatlichem Zugriff zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit sicher. Trotzdem erhält der Investor beim anonymen Goldkauf eine ordnungsgemäße Quittung. Darauf sind Kaufbetrag, Ware und das Kaufdatum vermerkt. Der Name des Käufers ist auf dem Barbeleg nicht angegeben.

Die Möglichkeit, anonym Gold in Köln zu kaufen, wird vor allem von Personen genutzt, die beispielsweise aus Angst vor Diebstahl nicht wollen, dass Dritte vom Goldbesitz erfahren. Weitere Gründe sind die Angst vor Abschaffung des Bargeldes und vor Goldverboten. In der Vergangenheit hat es bereits mehrere dieser Phasen gegeben, in denen der Staat das Gold von Privatpersonen konfisziert hat.

Trotzdem ist es bis dato in Deutschland möglich, unbegrenzte Mengen Gold zu kaufen. Beim Goldkauf Köln im Wert von mehr als 1999,99 EUR ist der Verkäufer bei Barzahlung verpflichtet, die Identität des Käufers zu überprüfen. Der Käufer muss einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Bezahlungen per Banküberweisung oder mit Kreditkarte werden als Identitätsnachweis anerkannt. Die Obergrenze von 1999,99 EUR gilt pro Person.

Fallen beim regionalen Goldkauf in Köln

Wer sich nicht auskennt, kann beim regionalen Goldkankauf Köln schnell und leicht übervorteilt werden. Es muss zudem beachtet werden, dass der Goldpreis umso höher ist, je kleiner das Gold gestückelt ist.

Die Preise für Gold sind transparent und können täglich in Echtzeit im Internet eingesehen werden.

Die Kosten, die beim Kauf von Gold entstehen, sind deutlich niedriger. Je nach Produktart fallen nur überschaubare Kosten für den kleinen Handelsaufschlag und eventuell Mietkosten für ein Bankschließfach an. Die Verkaufspreise bei den verschiedenen Verkäufern variieren zudem.

Gold kann weder durch Erdbeben, Feuer oder Wasser zerstört werden. Es kann Jahrhunderte lang in der Erde vergraben sein und besitzt immer noch Wert, wenn es ausgegraben wird.

Nachteile von Gold

Mit Investitionen in Gold lassen sich keine regelmäßigen Renditen erzielen. Die einzige Möglichkeit, dass angelegte Geld zu vermehren ist, dass der Kurs des Edelmetalles steigt.

Ein weiterer Nachteil ist das hohe Diebstahlrisiko. Gold ist klein, transportabel und wertvoll und weckt deshalb die Begierde. Wird es nicht sicher in einem Tresor aufbewahrt, kann es leicht gestohlen werden. Anonym kann Gold nur in einem privaten Haustresor sicher aufbewahrt werden. In einem Bankschließfach lässt sich Gold nicht zu 100 Prozent anonym aufbewahren.

Auch bei der Anlage in Gold können Verluste gemacht werden. Dies ist der Fall, wenn das Edelmetall zum falschen Zeitpunkt gekauft und/oder verkauft wird.

Gold bietet seinem Besitzer keinen Gebrauchswert.

Vorteile von Investitionen in Immobilien

Investitionen in Eigentumswohnungen und Häuser gelten generell als sicher. Vor allem Immobilien in guten Lagen gewinnen kontinuierlich an Wert.

Regelmäßige Erträge

Immobilien bieten den großen Vorteil, dass sie vermietet werden können. Eine gute Kalkulation vorausgesetzt, lassen sich mit einer Wohnung oder einem Haus laufend Einnahmen erzielen. Wie hoch die erzielten Erträge sind, ist unter anderem von der Ausstattung und der Lage abhängig.

Eine Immobilie bietet des Weiteren den Vorteil, von Mietpreiserhöhungen unabhängig zu sein. Wer in einer eigenen Immobilie wohnt, muss keine Miete zahlen. Voraussetzung dafuer ist, dass die Darlehen zur Finanzierung der Miete bis zum Erreichen des Rentenalters komplett getilgt sind. Mit den Einnahmen aus einer durchgängig vermieteten Immobilie lässt sich die Baufinanzierung tilgen.

Gebrauchswert

Eine Immobilie besitzt einen realen Gebrauchswert, weil darin gewohnt werden kann.

Nachteile von Immobilien

Der Verkauf einer Immobilie, insbesondere wenn es sich um ein Objekt aus dem Segment Luxus handelt, dauert wesentlich länger und ist aufwendiger als der Verkauf von Gold. Einen Makler zu beauftragen ist nahezu unvermeidlich. Er kann den Immobilienwert richtig beurteilen und sucht den perfekten Käufer. Beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie entstehen hohe Nebenkosten für Gutachten, Grundbucheintrag, Grunderwerbssteuer, Makler und Notar in Höhe von ungefähr 10 Prozent des Immobilienpreises.

Eine Immobilie zu unterhalten verursacht hohe Kosten für Finanzierung, Grundsteuer, Kosten für Versorger, Renovierung und Instandhaltung. Diese können sogar steigen. Sie lassen sich durch regelmäßig Mieteinnahmen amortisieren. Trotzdem besteht ein Risiko (Mietnomaden). Eine Immobilie zu vermieten bedeutet zudem immer Verwaltungsaufwand.

Immobilien anonym zu erwerben und zu besitzen ist nicht machbar. Staatlicher Zugriff ist deshalb leicht möglich.

Kann ein Immobilienbesitzer seine Raten nicht mehr bezahlen, ist ein Notverkauf zu einem niedrigeren Preis nötig.

Die Nutzungs- und Lebensdauer jeder Immobilie ist zeitlich begrenzt. Immobilien können zudem durch Naturkatastrophen zerstört werden; auch wenn die Versicherung den Schaden ersetzt ist das Anlageobjekt verloren.

Fazit

Ob eine Immobilie oder Gold die beste Anlageform ist, muss jeder Investor selbst entscheiden.

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