Immobilie schnell verkaufen – wie geht es

Wenn der Immobilienverkauf schnell über die Bühne gehen muss! Wie das Leben oft so spielt, kommen manche Dinge oder Ereignisse völlig unverhofft und unerwartet. Man hat nicht damit gerechnet, doch plötzlich muss man sich um den Verkauf einer Immobilie kümmern. Was fehlt ist die Zeit und die wenigsten kennen sich mit der Materie aus. Alles was die Besitzer/innen wissen, ist, dass der Immobilienverkauf schnell über die Bühne gehen sollte. Das kommt sehr häufig vor und hat auch triftige Gründe. Hier alles was man über das Thema Immobilie schnell verkaufen wissen muss

Wie lange dauert ein Immobilienverkauf? Kann es im Optimalfall auch ganz schnell gehen?

Es gibt natürlich keine verbindliche Zahl oder einen Zeitraum, in dem die Immobilie tatsächlich, inklusive Notartermin, abgewickelt werden kann. Doch selbstverständlich kann es auch schnell gehen, wenn man gewisse Dinge beachtet. Es gibt Schnäppchen oder Häuser/Wohnungen in Top-Lage, die innerhalb zwei Wochen verkauft werden. Es gibt ein paar weitere Tipps, die den Verkauf beschleunigen können. Dazu kommen wir gleich. Je vorbereiteter der Käufer oder die Käuferin ist, desto besser. Wie schnell die Immobilie verkauft wird, hängt von vielen Faktoren ab und es ist eine Ansichtssache, manche empfinden 1 Monat als schnell und andere empfinden den Verkauf innerhalb von 6 Monaten als schnell. Es hängt vom Objekt, dem Kaufpreis und der Nachfrage ab.

Tipps, die den Verkauf beschleunigen können

Immobilie schnell verkaufen - die besten Tipps

Immobilie schnell verkaufen – die besten Tipps

Es gibt Häuser oder Wohnungen, die sogar ohne vorherige Besichtigung verkauft werden (sollen). Das spart viel Zeit und spricht eine bestimmte Zielgruppe an. Investoren oder Menschen, die ohnehin eine Immobilie in Kauf nehmen, bei der es viel zu tun gibt. Oder wenn die Lage perfekt ist. Gründe für den Verkauf ohne Besichtigung können sein, dass die Verkäufer keine Zeit haben, intensive Werbung für das Objekt zu betreiben. Meist sind die Preise für solche Objekte sehr niedrig. Aussagekräftige Bilder und eine detaillierte Beschreibung sind erforderlich, denn keiner möchte ein Geisterhaus oder eine Geisterwohnung erstehen. Gewisse Anhaltspunkte und eine Ahnung, was man da kauft, sollte schon gegeben sein. Das ist auch nur fair den Käufer/innen gegenüber. Eine Rückabwicklung des notariell beurkundetem Kaufvertrages möchte man nicht freiwillig vollziehen müssen. Das kostet viel Geld und am Ende muss man die Immobilie wieder inserieren, um einen neuen Käufer oder eine neue Käuferin zu finden.

Grundsätzlich sollte man sich einmal die Mühe machen, das Objekt aus allen Winkeln zu fotografieren. Es steht den Verkäufern frei, ob sie die Adresse der Immobilie online angeben, so können die Interessenten sich das Objekt von selbst außen ansehen. Bei bewohnten Objekten ist das eigentlich kein Problem und bei leerstehenden Objekten oftmals auch nicht, wenn sie in einer normalen Straße gelegen sind. Bei Alleinlagen ist Vorsicht geboten, es ruft nahezu nach Vandalismus und Zerstörung durch Jugendbanden. Dann sollte man keine Adresse öffentlich online inserieren.

Klare Kommunikation hilft die Immobilie schnell zu verkaufen

Die Konditionen sollten vorab direkt kommuniziert werden. Die Interessenten können die Käufer/in telefonisch oder per Mail kontaktieren, was ein schnelles Vorgehen definitiv beschleunigt. Wer viel über sein Haus oder die Wohnung erzählen kann, wird es garantiert schnell verkaufen. Es geht um viele Informationen, die man sofort alle parat haben muss. Grundstücksgröße, Wohnraum, Keller, funktionierende Heizung, gar kein Heizsystem, eventuell bestehender Denkmalschutz, Beschaffenheit der Bausubstanz, welche Bodenbeläge im Objekt verlegt wurden, Zustand der sanitären Anlagen, zugehöriger Garten,… Wer all die Fragen beantworten kann, kann tatsächlich einen Besichtigungstermin umgehen.

Weiterhin sollte man es bei günstigen Immobilien den Interessenten so einfach wie möglich machen. Die Kaufpreisfälligkeit kann auf die Wünsche der potentiellen Käufer/innen angepasst werden. Es gibt nach dem Notartermin eine übliche Frist, an die sich die Erwerber/innen halten müssen, können im Zweifelsfall jedoch individuell angepasst werden, so wie es für beide Parteien perfekt vereinbar ist.

Für die Organisation und Koordination aller Termine ist es sehr von Vorteil, wenn sich der oder die Verkäufer/in schon vorab Gedanken macht, bei welchem Notar der Kaufvertrag unterzeichnet werden soll. Man kann alle Daten bereits zu diesem Zeitpunkt an den Notar oder die Notarin übermitteln und darum bitten, den Termin recht kurzfristig abhalten zu können. So ist der Notar schon informiert und kann den Kaufvertrag rechtzeitig vorbereiten. Wenn es keine Fragen mehr gibt, steht der Kaufvertrag dann schon komplett und wartet nur noch darauf, vom Käufer oder der Käuferin unterzeichnet zu werden.

Soll man mit einem Immobilienmakler oder einer Maklerin zusammenarbeiten?

Eines ist ganz sicher: Ein/e Immobilienmakler/in kennt sich in diesem Bereich bestens aus. Natürlich profitieren Verkäufer/innen von der Erfahrung und der Routine, die ein Makler von Haus aus besitzt. Vor allem etablierte Maklerbüros, die einen ausgezeichneten Ruf genießen, sind ein wertvoller Ansprechpartner, wenn es um den eigenen Immobilienverkauf geht. Es muss nicht immer die noble Stadtvilla sein, es können auch sanierungsbedürftige Häuser an den Makler oder die Maklerin gegeben werden. Der Fachmann kümmert sich um alles weitere, wie Fotos und die Präsentation der Liegenschaft. Er ist dafür verantwortlich, dass das Objekt schnellstmöglich auf allen Kanälen von seiner Schokoladenseite präsentiert wird. Manchmal lohnt es sich, den Preis von Beginn an auf Verhandlungsbasis anzubieten. Das zieht potentielle Interessenten magisch an. Ist der Verkäufer oder die Verkäuferin nicht auf einen bestimmten Betrag angewiesen, kann man auch an den erstbesten Interessenten verkaufen, selbst wenn er das Haus oder die Wohnung eigentlich unterbietet.

Leidet der Verkaufspreis darunter, wenn man es mit dem Verkauf besonders eilig hat?

Hier kann man keine pauschale Antwort, ein „Ja“ oder ein „Nein“ nennen. Es braucht oft im Leben Glück, Timing und ein gutes Händchen. Es kann schon sein, dass man für seine Immobilie mehr herausschlagen hätte können, wenn man es nicht eilig gehabt hätte. Doch die Kosten für ein Haus oder eine Wohnung laufen in einer langen Zeit des Inserierens weiter. Das darf man auch nicht außer Acht lassen. Bei vielen Objekten spielt es eine wichtige Rolle, dass diese schnell wieder bewohnt und beheizt werden. Bei vermieteten Objekten ist man selten unter extremen Zeitdruck, vor allem, wenn die Wohnung noch aktiv bewohnt wird. Es ist von der eigenen Situation abhängig und wenn man die Immobilie schnell verkaufen möchte, weil man dringend auf das Geld angewiesen ist, nimmt man in Kauf, dass man es gegebenenfalls unter Wert verkauft, wenn es nur schnell geht.

Eigentümer/innen mit einer klaren Vorstellung müssen den Kaufpreis nicht herabsetzen, wenn die Immobilie sowieso dem marktüblichen Preis entspricht. Der Kaufpreis muss also nicht zwangsläufig leiden. Meist leidet er, wenn man naiv und falsch an das Verkaufsvorhaben herangegangen ist. Bei Unerfahrenheit lohnt sich also der Einsatz eines Maklers absolut. Dieser bekommt einen Anteil vom Verkaufspreis und als Eigentümer/in hat man hier keine weiteren Verpflichtungen. Wenn es sich um einen fairen und tüchtigen Makler handelt, profitiert man von seiner Verkaufsstrategie und seiner Präsentation des Objektes.

Welche Gründe sind es, die es notwendig werden lassen, eine Immobilie ganz zügig abzustoßen?

Nicht jeder kann verstehen, dass ein Immobilienverkauf so eilig vonstatten gehen muss. Inseriert man ein Objekt schon ein Jahr lang, weiß man, dass es eine kräftezehrende Geduldsprobe ist. Die Immobilie verursacht weiterhin Kosten (Grundsteuer, Instandhaltungskosten) und will gepflegt werden. Man hat als Eigentümer/in Pflichten, die man nicht komplett einstellen kann. Im Winter muss der Schnee auf dem Gehweg geräumt werden, dies ist nur ein Beispiel. Man hat die Verantwortung und sollte immer im Bilde sein.

Wer weiter weg lebt, der kann sich nicht täglich um die Immobilie kümmern oder muss extra einen Hausmeister engagieren, der sich während der Abwesenheit kümmert. Führt man selbst die Besichtigungstermine durch, weiß man, dass auch das über einen längeren Zeitraum sehr anstrengend sein kann. Es kommen immer wieder dieselben Fragen und mancher Käufer besichtigt mehr aus Langeweile, ohne ernste Kaufabsicht. Natürlich möchten die Bürger/innen Inspirationen sammeln und sich verschiedene Häuser oder Wohnungen ansehen, bevor sie sich entscheiden. Doch für den Verkäufer ist das oft eine langwierige und nerviges Unterfangen, welches zu einer echten Geduldsprobe werden kann.

Immobilie schnell verkaufen aufgrund privater Gründe

Es gibt tatsächlich Immobilien, die zwar auf den ersten Blick die Menschen förmlich anziehen, doch es lange nicht zu einer finalen Entscheidung für das Objekt kommt. Objekte, bei denen sehr viel zu tun ist, fallen in dieses Raster. Wenn die Interessenten danach überlegen und es um die Finanzierung geht, kommen sie oft auf keinen grünen Zweig mit ihrer Bank. Das ist problematisch. Nicht zuletzt soll der Verkauf zügig abgewickelt werden, weil es sich um das eigene Elternhaus oder das Haus mit dem Ex-Ehepartner/in handelt.

Eine solche Immobilie weckt immer Erinnerungen und die Eigentümer möchten sich mit diesen Erinnerungen nicht mehr auseinandersetzen. Es schmerzt zu sehr und wird gar unerträglich, je länger das Objekt im eigenen Besitz ist. Manchmal gerät man selbst in eine Situation, die es erfordert, schnell liquide zu sein. Im Krankheitsfall oder einer außerplanmäßigen aber zwingen notwendigen Investition (z. B. neues Auto wird benötigt, da das alte kaputt gegangen ist) kann es sein, dass man sehr schnell viel Geld braucht. Man besitzt eine Immobilie, wollte diese ohnehin irgendwann verkaufen, dann ist das der richtige Zeitpunkt dafür.

Fazit Immobilie schnell verkaufen

Die Nachfrage nach Wohnraum ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Deshalb ist ein schneller Verkauf durchaus umsetzbar. Bei Unwissenheit und fehlender Erfahrung, darf man sich gerne an einen guten Immobilienmakler wenden. Für ihn ist das durchaus ein Ansporn, wenn die Immobilie schnell den Besitzer wechseln sollte. Das A und O ist eine detaillierte Präsentation der Immobilie, sodass für die Interessenten kaum noch Fragen offen bleiben. Ein fairer Kaufpreis beschleunigt den Verkauf ungemein.

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