Immomakler – wie den besten & passenden finden

Wer sein Haus, Wohnung oder Grundstück verkaufen oder kaufen möchte wird um einen Immomakler nicht herum kommen. Doch was macht einen guten Immomakler eigentlich aus? Welche Aufgaben hat er und was darf der Service kosten?

Aufgaben eines Immomakler

Die Aufgaben eines Immomaklers sind vielfältig. Neben der Vermittlung von Immobilien, ist der Makler Ansprechpartner für alle dabei auftretenden Probleme. Wenn man einen Immomakler nach seinem Hauptverdienst Fragen würde, würden die meisten wohl den verkauf von Immobilien nennen. Das Vermieten von Parkplätzen, Wohnungen oder Häusern wird von vielen nur noch als ein Nebengeschäft betrieben. Man nimmt die Arbeit mit, aber sie wirft nicht genug ab um sich davon dauerhaft zu finanzieren.

Kauf / Verkauf

Aufgaben von einem Immomakler

Aufgaben von einem Immomakler

Der Verkauf einer Immobilie beziehungsweise die Vermittlung von Käufer und Verkäufer ist inzwischen wohl die Hauptaufgabe aller Immomakler.

Fangen wir doch einmal bei den Kosten an. Für jede Immobilientransaktion verlangt der Immomakler eine Courtage von 3% aufwärts vom Käufer. Je nach Region oder Bundesland kann dies aber auch mal auf 5% oder mehr ansteigen. Zuzüglich der MwSt. versteht sich. Eine kurze Beispielrechnung. Angenommen sie kaufen eine Wohnung für 100.000€ über einen Makler. Dieser wird im Minimum eine Courtage von 3,57% verlangen (3% +MwSt.) also 3570€.

Desweiteren wird je nach Objekt auch eine Gebühr vom Verkäufer verlangt. Die Höhe hängt sehr stark von der Marktlage, aber auch dem Verhandlungsgeschick ab.

Was übernimmt der Immomakler beim Verkauf

Folgende Aufgaben können ausgeführt werden:

  • Ansprechende Fotos erstellen für das Exposé und die weitere Vermarktung
  • Erstellen eines Grundriss bzw. Skizze
  • Einholen von Informationen wie Grundbucheinträge, Teilungserklärung, Nebenkostenabrechnungen, Protokolle und ähnlichem
  • Einschätzen des Werts der Immobilie. Denn nur ein marktgerechter Preis lockt möglichst viele Interessenten an
  • Erstellen eines hochwertigen Exposés
  • Publizieren des selbigen auf Onlineplattformen, im internen Verteiler, an Aushängen und ähnlichem
  • Organisation von Besichtigungen eventuell in Absprache mit Mietern
  • Klären von offenen Fragen, die während der Besichtigung auftreten
  • Prüfung der finanziellen Mittel der Interessenten. Dies kann zum beispiel anhand einer Finanzierungsbestätigung erfolgen
  • Unterbreiten von Vorschlägen an den Verkäufer
  • Organisation von einem Notartermin und Prüfung des Kaufvertrags
  • Auf Wunsch hilft der Immomakler bis zur Schlüsselübergabe und auch darüber hinaus

Miete

Auch wenn es durch die Reform des Maklerrechts weniger geworden ist, zu den Aufgaben eines Immomaklers zählt auch das Vermieten einer Wohnung.

Die Provision beziehungsweise der Lohn muss inzwischen vom Auftraggeber gezahlt werden, sprich vom Vermieter. Dieser erhofft sich durch den Makler einen reibungslosen Mieterwechsel, wenig Arbeit, die maximal mögliche Miete und einen guten Mieter.

Zu den Aufgaben des Maklers gehören insbesondere:

  • Erstellen von Fotos falls notwendig (bei hochpreisigen oder schwer vermittelbaren Objekten)
  • Erstellen eines Exposés bei Bedarf
  • Bekannt machen der Immobilie. Schalten einer Anzeig auf Immobilienportalen, Zeitungen usw.
  • Sichtung der eingehenden Bewerber. Wahl der geeigneten Personen.
  • Durchführung von Besichtigungen
  • Prüfung der finanziellen Lage des zukünftigen Mieter. Einholen einer Selbstauskunft, Schufa, Arbeitsvertrag usw.
  • Aufsetzen eines Mietvertrags
  • Kontrolle ob die Wohnung vom Altmieter ordnungsgemäß verlassen wurde
  • Falls gewünscht Schlüsselübergabe

All diese Punkte sind natürlich individuell mit dem Immomakler verhandelbar.  Wer gerne etwas mehr oder weniger haben möchte kann dies natürlich einfach vereinbaren. Weil wer zahlt, bestimmt.

Wer ist denn nun der passende Immomakler für mich

Ein wichtiger Punkt ist das Wissen über die Region. Denn ohne dieses kann der Makler keine Einschätzung abgeben welchen Wert eine Immobilie hat. So kann der Wert schon je nach Stadtteil (Mikrolage) sehr unterschiedlich sein.

Auch kennen sich die meisten Immomakler mit den örtlichen Bauvorschriften und der Bauordnung aus. Fragen ob eine Aufstockung oder eine Nutzungsänderung möglich ist müssen so meist nicht lange geklärt werden.

Erfahrung: Das Immobiliengeschäft ist jetzt keine Raketenwissenschaft. Dennoch schadet es nicht einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben. Dieser kann eventuell anfallende Baukosten grob abschätzen. natürlich sind diese Aussagen immer ohne Gewähr jedoch geben sie einen grobe Richtung vor.

Seriosität: Bei einem Immobiliendeal geht es um viel Geld. Dies lockt windige gesellen an. Weil der Maklerberuf nicht geschützt ist, kann hier jeder quer einsteigen und Immobilienmakler werden. Achten sie auf Dinge wie Visitenkarten, Homepage, Bewertungen. Auch ein kleines Büro wo man einfach mal persönlich rein laufen kann ist ein Pluspunkt.