Trend zum Wohngarten – Ratgeber

Der Garten hat sich in den letzten Jahren zur Wohlfühloase von Familien entwickelt. Statt dem Picknick im Park suchen viele heute ein gemütliches Plätzchen ausserhalb des Hauses im. Der Wohngarten ist dank wunderschöner Outdoor- oder Gartenmöbel und praktischer Terrassenüberdachung längst zum Wohntrend im Garten geworden. So sitzt man wenn das Grundstück hat einfrieden lassen völlig ruhig und ungestört.

Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihren Garten genau nach Ihren Wünschen gestalten und eine Verbindung des praktischen Nutzens mit Gemütlichkeit und Komfort herstellen.

Was ist ein Wohngarten?

Der Wohngarten ist heute das Wohnzimmer im Grünen. Hier verbringen Sie während der Sommermonate die meiste Zeit des Tages und genießen Erholung pur. In diesem zusätzlich geschaffenen Raum essen Sie mit Familie und Freunden, spielen und genießen Ihre herrlichen Pflanzen. Planen Sie Ihre Terrasse deshalb großzügig, um eine Garten-Lounge mit Regenschirm aufzustellen oder die Freifläche vor dem Haus mit einer luxuriösen Outdoorküche auszustatten.

Mit einer Überdachung entsteht Schritt für Schritt ein moderner Wohnzimmer, das die Wünsche der gesamten Familie einbezieht. Gehen Sie langgehegten Wünschen nach und setzen ein Projekt nach dem anderen um. Es müssen nicht immer kostspielige und aufwendige Arbeiten sein. Wenn Sie sich gern zurückziehen und auf einer Sonnenliege entspannen möchten, dann eignen sich ein paar duftende Rosen und eine Gartendusche in der Nähe, um den Wohngarten Wirklichkeit werden zu lassen.

Raus aus dem Haus und hinein in den schönen Garten!

Gehen Sie die Planung eines Wohngartens ruhig großzügig an! Grillen Sie gern und laden Sie häufig gern Freunde ein? Dann bietet sich eine überdachte Terrasse mit Outdoorküche wirklich an. Hier finden nicht nur ein Esstisch mit Gartenstühlen, sondern auch eine Arbeitsplatte und Spüle Platz. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Gemüse und Obst zu waschen und vorzubereiten. Auch das Abspülen der Teller lässt sich hier erledigen. Sofern Sie ausreichend Platz haben, kann in der Outdoorküche sogar das benötigte Geschirr dauerhaft untergebracht werden.

Vom Haus zur Terrasse und Spielecke

Vor allem die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Es gibt tolle Spielgeräte: Von der klassischen Gartenschaukel über Kletterburgen oder sogar ein Baumhaus. Die ganz Kleinen werden sich über einen schattigen Sandkasten freuen. Denken Sie daran, dass auch Kinder mit Freunden gern am Tisch sitzen und spielen. Eine Sitzbank sollte deshalb auf keinen Fall fehlen.

Um die Kinder immer im Blick zu haben, bietet es sich an, schon in der Planungsphase von der Terrasse aus zu probieren, ob die Spielecke in Ihrem Blickwinkel ist. Sofern sich auf dem Grundstück noch keine älteren Bäume befinden, planen und pflanzen Sie Bäume, die später Schatten spenden.

Das wichtige Detail ist die Balance zwischen dem „Wohnzimmer im Freien“ und dem Garten herzustellen. Deshalb sollten wohnliche Bereiche wie die Terrasse bereits mit einer entsprechenden Bodengestaltung beginnen. Terrassendielen in Holzoptik oder Fliesen lassen den Schmutz draußen und sind jederzeit leicht zu reinigen. So bleiben die Innenräume im Haus sauber, selbst wenn Sie immer wieder hin- und hergehen. Gleichzeitig sollen Pflanzen jedoch auch ihren Platz haben. Große Pflanzkübel mit üppigen Pflanzen erzeugen ein harmonisches Ambiente, das ein Gefühl von Wohnen schafft.

Der Wohngarten in gemeinschaftlicher Nutzung

Grundsätzlich haben Sie als Mieter keinen Anspruch auf einen Wohngarten. Das liegt daran, dass dieser Begriff gesetzlich nicht festgeschrieben ist und demzufolge auch keine Regulierungen existieren. Vielmehr wird im Haus von der Gemeinschaftsfläche gesprochen, die entweder von Eigentümern oder Mietern gleichermaßen genutzt werden darf. Die Nutzung dieser Flächen ist in der Teilungserklärung der Eigentümer bzw. im Mietvertrag oder der Hausordnung festgehalten.

Stehen diese Flächen allen Bewohnern zur Verfügung, darf niemand von der Nutzung ausgeschlossen werden, auch nicht unter dem Hinweis des Gewohnheitsrechts. Dies gilt insbesondere für alteingesessene Bewohner, die den neu hinzugezogenen gern unter der Floskel „Das machen wir immer so“ die Regeln vorschreiben wollen.