Einfluss von Niedrigzinsen auf den Immobilienmarkt

Niedrige Zinsen sorgen für ein größeres Bedürfnis nach Krediten und Wertanlagen. Das Angebot ist groß, sodass die Nachfrage erneut steigen muss beziehungsweise das angestrebt wird. Während in den Städten die Immobilien teurer werden, gibt es viele Anleger, die in Wohnungen und Gewerbe eine Investitionsmöglichkeit sehen. Die niedrigen Zinsen führen zu dem Fall, dass die Möglichkeit der Spekulation wächst, sodass man umfangreichere Gelder auf das Spiel setzen möchte. Im Ergebnis können die einzelnen Preise schnell steigen. Falls man Geld anlegt und spart, dauert es lange bis sich die Anlage rentiert und Zinsen entstehen. Im Gegenzug werden die Kosten für Anleihen höher. Während die Versuche der Europäischen Zentralbank, die Zinsen neu anzupassen, nicht generell zu einem positiven Ergebnis führen, steigt die Inflation. Die Zinsen fallen und die Demografie ändert sich weltweit. Die Zahl der Sparer nimmt zu, sodass die Inflation ansteigt, falls in geringeren Mengen Geld ausgegeben wird und dieses nicht generell auf Sachwerte trifft.

Die Mieten steigen

Ergebnis sind Demonstrationen gegen die hohen Preise. Die Mietsteigerungen gehen auf 50 Prozent und höher als noch im Jahr 2010. Teure Mieter verdrängen die ansässigen Mieter. Falls die Zinsen niedrig sind, gibt es eine höhere Zahl von Anleihennehmer. Ein Grund ist der demografische Wandel, dass sich viele ältere Menschen in den Städten ansiedeln und gleichzeitig ein Zuzug von jüngeren Menschen in den Westen stattfindet, die dort hoffen, eine bessere Arbeit zu finden. In dem Fall steigt das individuelle Einkommen, sodass höhere Ausgaben für die Wohnungen möglich sind. An den hohen Preisen ändert das nichts, sondern sie werden weiter steigen, weil die Bauvorgänge teurer werden. Die Bodenrichtswerte werden durch gewerbliche Nutzungen höher und hinsichtlich einer alternativen Nutzung, zum Beispiel in Form des Privathauses, kommen auf die Nutzer und Bauer größere Kosten zu. Dies führt dazu, dass jeder, der kann sein Geschäft versucht online zu führen. So ist es nicht verwunderlich, dass Dienste wie legacy of dead free nur online angeboten werden. Auch verändert dies die Nachfrage zum Beispiel nach einem Erbpachtgrundstück. Der einstige Vorteil wird heute zum Nachteil.

Eine schwache Konjunktur kann die Niedrigzinsen verstärken. Diese sollen den Wohnungsbau unterstützen und zu einem Ausgleich am Wohnungsmarkt führen. Im Ergebnis tut sich nichts und die Wohnkosten werden höher beziehungsweise steigt die Inflation am Markt weiter an. Die hohen Preise basieren nicht auf einem richtigen Grund- beziehungsweise Sachwert. Falls das Geld seinen Wert verliert, geschieht das in anderen Formen der Geldanlage. Falls eine größere Menge Geld in die Immobilienmarkt fließt, umso teurer werden diese Immobilien, wie in Großstädten, was von den jeweiligen Nutzungen und Verkehrswerten abhängig ist und dort die Kapazitäten ausgereizt sind.

Anlagenotstand

Ein neuer Anlagennotstand entsteht, falls neue Möglichkeiten zum Anlegen entstehen. Jeder möchte Immobilien kaufen und der Wert steigt automatisch, durch die investierten Gelder. Es entsteht im schlimmsten Fall eine Immobilienblase, falls die Geldwerte nicht auf ausreichende Sachwerte treffen. Das war 2008 der Fall, was die globale Finanzkrise ausgelöst hatte. Falls sich das wiederholt, werden die Preise schlagartig sinken. Gleichzeitig wird es zu enormen Wertverlusten von Firmen von kommen, die in Immobilien investiert haben. Für Leute, die noch nicht angelegt haben und mit einem geringen Zins einen guten Kredit bekommen haben, werden sich neue Möglichkeiten der Investition auftun und nicht generell für die Leute, die in die Gebäude investiert haben. Möglich sind zusätzliche Zwangsversteigerungen.

Fazit

Im Fazit kann man sagen, dass Preise weiter steigen werden und die Möglichkeit besteht, dass sie schlagartig fallen können, falls die Geldwerte nicht auf ausreichende Sachwerte treffen.

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