Was sind die wichtigsten Steuern, die Sie beim Kauf eines Eigenheims zahlen müssen?

Wenn Sie sich ein Eigenheim kaufen wollen, dann müssen Sie Steuern abführen, die Sie unbedingt in die Kalkulation aufnehmen sollten. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Steuern gesetzlich erhoben werden, wenn Sie ein Eigenheim kaufen und in welcher Höhe die Steuern festgelegt werden. Der Handel und Börsenspekulationen sind ein stark wachsender Markt, mehr dazu unter erfahrungenscout.de und Aktien spekulieren.

Die Grunderwerbssteuer wird immer fällig, wenn Sie eine Immobilie kaufen

Die Grunderwerbsteuer fällt immer an, wenn Sie ein Grundstück, eine Wohnung oder ein Haus erwerben. Mit der notariellen Beurkundung wird die Grunderwerbsteuer fällig. Sie erhalten einen Grunderwerbssteuerbescheid vom zuständigen Finanzamt und müssen den festgelegten Betrag einmalig bezahlen. Verwechseln Sie die Grunderwerbsteuer nicht mit der Grundsteuer, denn diese ist jährlich an das Finanzamt zu entrichten und ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, wie z.B. Grundstücksgröße, Liegenschaft etc. Die Grunderwerbsteuer bemisst sich am Wert des Objektes und beträgt in der Regel 3,5 % des Kaufpreises.

Kann man Steuern bei der Grunderwerbsteuer sparen?

Ja, Sie können einzelne Positionen im Kaufvertrag festlegen, die nicht in den Bereich der Grunderwerbsteuer fallen. Die Werte der Gegenstände werden ermittelt, gesondert im Kaufvertrag aufgeführt. Dabei handelt es sich um Dinge, die im Kaufpreis enthalten sind, aber nicht direkt mit dem Objekt verbunden sind. Wer die Grunderwerbsteuer reduzieren will, muss die Positionen einzeln benennen und der Wert wird aus dem Gesamtkaufpreis herausgerechnet. Nicht in die Grunderwerbsteuer fallen z.B. im Kaufpreis enthaltene:

  • Küchenzeilen und Einrichtungsgegenstände
  • Einbauschränke und Einbaugeräte
  • Geräte und Maschinen in Schuppen oder Lagerräumen
  • im Garten aufgestellte Saunen oder Poolanlagen
  • werthaltige Möbelstücke
  • nachträglich installierte Einbauöfen, Schwedenöfen, sowie deren Kamine und Abzüge

Welche Steuern kann man noch sparen, wenn man ein Eigenheim kauft?

Wenn Sie ein sanierungsbedürftiges oder modernisierungsbedürftiges Eigenheim kaufen und dieses instand setzen wollen, dann können Sie bei der Einkommenssteuerabrechnung sparen. Geben Sie die Handwerkerrechnungen und Arbeitsstunden mit in die Steuererklärung und profitieren Sie von der Steuerersparnis. Die Beträge werden im Mantelbogen der Steuererklärung unter der Rubrik „Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“, Zeile 75, Seite 3 eingetragen. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage und zu Vermietungszwecken kauft, der kann die Umsatzsteuer für die Notar- und Maklerkosten von der Steuer absetzen. Wer ein Eigenheim erwirbt, es selbst bezieht und nicht zur Vermietung freigibt, der kann die Umsatzsteuer der Maklerkosten in der Steuererklärung geltend machen.

Welche Steuern fallen nach dem Hauskauf an?

Jedes Jahr aufs Neue wird die Grundsteuer für Eigenheimbesitzer fällig. Diese ist unveränderbar und nicht von der Steuer absetzbar. Wenn Sie Immobilien vermieten, dann können Sie aber andere Kosten geltend machen, die Ihre Steuerlast nachhaltig verringern. Dabei geht es z.B. um Instandhaltungsmaßnahmen, Kosten für Reinigungskräfte und Hausmeisterdienstleistungen, sowie um die Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Fazit: Wenn Sie clever vorgehen, dann können Sie bei der Grunderwerbssteuer sparen und haben eine Altersvorsorge für mehr Sicherheit bis ins hohe Alter.

Wenn es um das Thema Grunderwerbssteuer geht, dann liegt alles an der gegenseitigen Absprache zwischen Verkäufer und Käufer. Einige Verkäufer und Makler denken daran, dass der Grunderwerbssteuerbeitrag durch bestimmte, aufgeführte Positionen im Kaufvertrag beeinflusst werden kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass automatisch jeder Makler und Verkäufer an den geldwerten Vorteil des Käufers denkt. Wer also in der Verhandlung steckt, einen Kaufvertrag ausarbeitet oder in naher Zukunft plant ein Eigenheim zu kaufen, der sollte an diesen wichtigen Tipp denken. Auch für Verkäufer hat diese Methode einen Vorteil, denn das Verkaufsobjekt wird dadurch für viele Kaufinteressenten noch attraktiver. Der Käufer kann bares Geld bei der Grunderwerbssteuererhebung sparen und für andere Zwecke einplanen.

 

 

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